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Das Begleitbuch und die DVDs beider Staffeln sind im Lädle oder bei unserem Partner www.swr-shop.de erhältlich.


Stimme des Schafferindger Feminismus und „Schwertsgosch“. Ihren Sohn Christan hat sie als alleinerziehende Mutter groß gezogen. Die beiden verbindet daher ein inniges Verhältnis. Uschi ist Margas beste und älteste Freundin.

Uschi arbeitet als mobile Frisörin und ist Mitglied im Schafferdinger Gemeinderat. Ihr großer Traum wäre ein eigener Laden, den sie sich zur Zeit leider nicht leisten kann. Uschi versucht in vielen Dingen, mit der Zeit zu gehen, stolpert aber ab und an.

Gespielt von: Monika Hirschle

Geburtsdatum: 2.8.1957

Geburtsort: Stuttgart

Beruflicher Werdegang:
Private Schauspielausbildung in Stuttgart. Erstes Engagement im neu gegründeten „Theater im Westen“ in Stuttgart. Engagements bei den Freilichtspielen in Schwäbisch Hall, der „Komödie im Marquardt“ und im „Alten Schauspielhaus“ in Stuttgart, an der Landesbühne Esslingen und im „Theater der Altstadt“ in Stuttgart. Seit 1994 freischaffend tätig. Autorin der Stücke: „A schöne Bescherung“, „An guada Rutsch“, „Weiberwirtschaft“, „Weiberwirtschaft – 10 Jahre später“, „Onder Dach ond Fach“, „Schiller ond a Viertele“. Seit 1996 Regisseurin und künstlerische Leiterin der Rems-Murr-Bühne in Leutenbach.

Bisherige Engagements:

Fernsehen: Serien: „Der König von Bärenbach“, „Katrin ist die Beste“, „Samt und Seide“
Mitwirkung bei diversen „Tatorten“ und Fernsehspielen

Theater: Theater im Westen, Stuttgart. Theater der Altstadt, Stuttgart. Freilichtspiele Schwäbisch Hall. Landesbühne Esslingen. Komödie im Marquardt, Stuttgart. Altes Schauspielhaus, Stuttgart.

Kino: “Scherbentanz“, Regie: Chris Kraus „Der Wald vor lauter Bäumen“, Regie: Maren Ade

Sonstiges: Soloprogramm „O Heimatland“, Texte und Gedichte von Thaddäus Troll
Vom 13. November 2009 bis zum 10. Januar 2010 spiele ich in der „Komödie im Marquardt“ in Stuttgart in dem Stück „Altweiberfrühling“.

Liebste Freizeitaktivitäten?
Lesen, Kochen, Gartenarbeit, Yoga, Akkordeon spielen, spazieren gehen und dabei Text lernen. Kino und natürlich immer gerne ins Theater!

Was war der ausschlaggebende Grund, bei „Laible und Frisch“ mit zuspielen?
Auf jeden Fall die wunderbare erste Zusammenarbeit mit dem klugen, humorvollen, liebevollen und verantwortungsbewussten Frieder Scheiffele! Er brauchte für seinen Abschlussfilm an der Filmakademie Ludwigsburg Schauspieler und wir haben uns „gesucht und gefunden“. Ich denke, das war der Beginn einer großen Freundschaft. Natürlich möchte ich auch Sebastian Feld erwähnen, der so hervorragende Bücher schreibt! Die erste Begegnung mit Frieder und Sebastian auf dem Stuttgarter Hauptbahnhof (Erkennungszeichen: die „Bäckerblume“ unter dem Arm!) wird mir unvergessen bleiben. Und da „Essa ond trenka Leib ond Seele zamma hält“ und ich wusste, wie großartig das Catering von Hanne und Uli Scheiffele beim Abschlussfilm war, konnte ich mich auch wieder auf ein leckeres Essen beim Drehen der Serie freuen!

Was hat dich an deiner Rolle besonders gereizt?
Ich fand es sehr schön, dass Sebastian der Uschi, meiner Rolle, Szenen geschrieben hat, die eine Wandlung beinhalten. Sie „verrät“ quasi ihre Freunde, bringt aber alles wieder in Ordnung.

Gab es ein besonders schönes/nettes Erlebnis bei den Dreharbeiten? Welches?
Da man beim Drehen oft warten muss, kann man die Drehpausen ja auf vielerlei Arten nutzen, man liest oder geht noch mal den Text durch. In einer längeren Pause tauschten die geliebte Kollegin Trudel Wulle und ich Kartoffelsalat-Rezepte aus. Ja, da gibt es Unterschiede, „schwäbisch-schlonzig“ muss er immer sein, aber man kann ihn ja durch diverse Kräuter verfeinern. Das erzählte mir Trudel, wir waren mitten im Gespräch und dann hieß es plötzlich: „Wir können! Bitte alle an den Set!“ Gedreht wurde im Rathaussaal, viele Kollegen und Komparsen waren anwesend. Ich wurde auf einen Stuhl platziert, Trudel stand mit einer Kaffeekanne mitten im Raum, es dauerte wieder, bis alle auf den richtigen Stühlen saßen, das Licht wurde korrigiert und plötzlich sagte Trudel in die Stille hinein: „Moni, statt Gurke kannsch au Dill nemma!“ Alle Kollegen schauten sehr verwundert, was das denn nun sollte?! Das ist doch nicht Trudels Text – oder was? Und wir, Trudel und ich, mussten sehr lachen. Warum, haben aber nur wir beide verstanden…

Welches sind deine Lieblingsbackwaren?
Das klingt jetzt vielleicht blöd, bzw. „anbiedernd“, wenn ich das schreibe, da wir ja eine schwäbische Bäckerserie drehen, aber ich esse wirklich am liebsten Brezeln, aber bitte mit Butter! Margarine geht da gar nicht! Und den schwäbischen Hefezopf auch mit Butter drauf und Gsälz oder Honig. Trocka ned!